Marinelli Formel

Marinelli Formel Programmierter Zelltod durch Jod

Berechnung der benötigten. Aktivitätsmenge (MBq). Zieldosis. Aktivität (MBq) = Dosis (Gy)x Zielvolumen (ml). Max. Uptake (%) x T eff. (d). Marinelli-Formel. x k. unter Therapiebedingungen eintritt und somit die geplante. Herddosis erreicht wird,. (ggf. korrigieren). Marinelli-Formel → Therapieaktivität. Ausgangs-. Aktivität​. Die Radiojodtherapie (RJT, auch Radioiodtherapie, RIT) ist ein nuklearmedizinisches Die anzuwendende Therapie-Aktivität kann dann nach der Marinelli-Formel (nach Leonidas D. Marinelli, –, Argonne National Laboratory). Nach der sog. Marinelli-Formel kann nun die zur Therapie erforderliche Jodmenge berechnet werden (siehe Radiojodtherapie#Ermittlung der geeigneten. Berechnung der Therapieaktivität (Marinelli-Formel, Bockisch-Formel, ggf. Modifikation aufgrund des Suppressionsuptake, siehe Verfahrensanweisung zum.

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unter Therapiebedingungen eintritt und somit die geplante. Herddosis erreicht wird,. (ggf. korrigieren). Marinelli-Formel → Therapieaktivität. Ausgangs-. Aktivität​. Berechnung nach der Marinelli–Formel. Für die Dosimetrie nach Radiojodtherapie werden unterschiedliche biologische. Parameter der. Berechnung der benötigten. Aktivitätsmenge (MBq). Zieldosis. Aktivität (MBq) = Dosis (Gy)x Zielvolumen (ml). Max. Uptake (%) x T eff. (d). Marinelli-Formel. x k.

Die besondere Eleganz der Radioiodtherapie liegt darin begründet, dass nur Schilddrüsenzellen Iod — und damit auch Radioiod — aufnehmen, andere Organe speichern kein Iod.

Das nicht in der Schilddrüse gespeicherte Iod wird innerhalb kurzer Zeit über die Nieren und die Harnblase aus dem Körper eliminiert.

Diese Strahlung ist für die therapeutische Wirkung verantwortlich. Darüber hinaus wird auch Gammastrahlung mit dem Hauptpeak bei keV frei, die die Schilddrüse verlassen kann und daher einerseits für die unerwünschte Strahlenexposition des Patienten und der Umgebung verantwortlich ist, andererseits aber auch für die Bildgebung und den Radioiodtest verwendet werden kann.

Um eine optimale Aufnahme des Iods in die Schilddrüse zu erreichen, sollen vor dem Radioiodtest und der Therapie mit radioaktivem Iod zusätzliche Iodquellen gemieden werden Iod karenz.

Solche Iodquellen sind insbesondere iodhaltige Kontrastmittel , das Antiarrhythmikum Amiodaron und bestimmte iodhaltige Desinfektionsmittel.

Bei wasserlöslichen Kontrastmitteln reicht eine Karenzzeit von 6 Wochen. Nach der Anwendung fettlöslicher Kontrastmitteln oder des ebenfalls fettlöslichen Amiodaron kann die Schilddrüse für viele Monate blockiert sein.

Iod in nennenswerten Mengen ist in vielen Multivitaminpräparaten und Nahrungsergänzungsmitteln enthalten, sowie in Seefisch, Meeresfrüchten und bestimmten Produkten aus Algen.

Diese Iodquellen sollen für etwa eine Woche vor Iodtest und Therapie vermieden werden. Die Einnahme von Iod aus iodiertem Speisesalz und von mit diesem zubereiteten, industriell gefertigten Lebensmitteln ist praktisch nicht vollständig zu vermeiden.

Die Radioiodtherapie soll möglichst nicht bei manifest hyperthyreoter Stoffwechsellage durchgeführt werden, da die Überfunktion durch Freisetzung der Schilddrüsenhormone Thyroxin T 4 und Trijodthyronin T 3 verstärkt werden kann.

Allerdings vermindern Thyreostatika die Iodaufnahme in die Schilddrüse, so dass empfohlen wird, diese wenigstens ein bis zwei Tage vor der Radioiodtherapie abzusetzen.

Bei der Schilddrüsenautonomie soll der TSH -Wert supprimiert sein, um über den thyreotropen Regelkreis die Iodaufnahme in nicht-autonome Anteile der Schilddrüse zu minimieren.

Gegebenenfalls müssen hierfür zur Vorbereitung Schilddrüsenhormone gegeben werden. Bei der euthyreoten Struma wird die Therapie in der Regel ohne begleitende Schilddrüsen-gerichtete Medikamente durchgeführt.

Soweit patientenspezifische Parameter benötigt werden, sind hierfür individuelle Messungen und Daten heranzuziehen.

Bei der Ermittlung der zur Therapie notwendigen Aktivität ist in Deutschland und in Österreich neben dem Nuklearmediziner auch ein Medizinphysikexperte hinzuzuziehen.

Das Zielvolumen der Radioiodtherapie und die im Zielvolumen angestrebte Energiedosis richten sich nach der zu behandelnden Erkrankung.

Die angestrebten Zieldosen laut Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin zur Radioiodtherapie bei benignen Schilddrüsenerkrankungen sind in folgender Tabelle angegeben.

Das Aktivitäts-Zeit-Integral kann mit dem Radioiodtest ermittelt werden. Zu bestimmen sind die maximale Aufnahme uptake in Prozent und die effektive Halbwertszeit in Tagen.

Je mehr Messpunkte vorliegen, desto genauer kann die Fläche unter der Kurve bestimmt werden. Aus Gründen der praktischen ambulanten Durchführbarkeit wird meist nur nach 24 und 48 Stunden gemessen, unter Umständen auch nur nach 24 Stunden.

Beim Morbus Basedow wird wegen des beschleunigten Iodumsatzes eine erste Messung bereits nach vier bis acht Stunden gefordert.

Zur genauen Bestimmung der effektiven Halbwertszeit wird eine weitere Messung nach vier bis acht Tagen notwendig. Wegen nur geringer Unterschiede der effektiven Halbwertszeit zwischen den einzelnen Patienten mit gleicher Erkrankung und gleicher Stoffwechsellage, kann die effektive Halbwertszeit auch als empirisch ermittelter Wert angenommen werden siehe Tabelle.

Die anzuwendende Therapie-Aktivität kann dann nach der Marinelli-Formel berechnet werden. Eine endokrine Orbitopathie eO bei Morbus Basedow kann sich unter der Radioiodtherapie verschlechtern oder erstmals auftreten.

Beim Morbus Basedow ohne endokrine Orbitopathie ist die prophylaktische Gabe von Glucocorticoiden umstritten. Die möglichen Nebenwirkungen und Kontraindikationen der Cortison-Therapie Diabetes mellitus , Magengeschwüre und Elektrolytstörungen sind zu beachten.

Vor Beginn von Radioiodtest und Radioiodtherapie erfolgt eine Aufklärung. In dieser wird der Patient auf den Ablauf von Test und Therapie hingewiesen.

Nach der meist peroralen — in Ausnahmefällen intravenösen — Gabe des Iod muss in Deutschland der Patient mindestens 48 Stunden auf der Therapiestation verbleiben.

Es wird empfohlen, etwa eine Stunde nach peroraler Einnahme nüchtern zu bleiben, bis das Radioiod weitgehend resorbiert ist.

Erstere ist wichtig für den Zeitpunkt der Entlassung nach der Therapie , letztere im Maximalwert und im zeitlichen Verlauf zur Kontrolle des Therapieerfolges.

Es lassen sich nämlich der tatsächlich erreichte maximale Uptake U max und die tatsächlich erzielte effektive Halbwertszeit t 0,5 eff ermitteln und durch Umstellung der Marinelli-Formel siehe oben die tatsächlich erzielte Herddosis HD bestimmen.

Das Zielvolumen V und die empirisch ermittelte Konstante K sind unverändert. Sollte die Herddosis vom geplanten Wert wesentlich nach oben abweichen, so ist mit höherer Wahrscheinlichkeit mit der Entwicklung einer Schilddrüsen-Unterfunktion nach der Therapie zu rechnen und die Nachsorge entsprechend zu planen.

Sollte die Herddosis dagegen wesentlich nach unten abweichen, kann noch während des stationären Therapie-Aufenthaltes eine zusätzliche Gabe von Radioiod erfolgen, um die erwünschte Zieldosis noch zu erreichen und den Therapieerfolg zu sichern.

Hierbei sind insbesondere beim Lithium Risiken und Nebenwirkungen sowie die geringe therapeutische Breite zu beachten. Aufgrund der biologischen Eigenschaften von Iod und der physikalischen Eigenschaften von Iod verursacht die Radioiodtherapie nur eine geringe Strahlenexposition der Organe, die kein Radioiod aufnehmen.

Die Strahlenexposition ist in den der Schilddrüse benachbarten Strukturen wie dem Kehlkopf oder den Nebenschilddrüsen gering — bedingt durch die geringe Reichweite der Betastrahlung aus der Schilddrüse.

Nieren , Harnblase und Darm sind an der Ausscheidung des Anteils Radioiod, der nicht in der Schilddrüse gespeichert wird, beteiligt.

In allen diesen Geweben liegt ein geringes Aktivitäts-Zeit-Integral vor, die Strahlenexposition ist entsprechend gering.

Die Kohortenstudien von Hall mit über Die American Thyroid Association amerikanische Schilddrüsengesellschaft weist auf eine mögliche, minimal erhöhte Inzidenz von Schilddrüsen-Karzinomen nach einer Behandlung hin.

Nur in wenigen Fällen kommt es zu akuten Nebenwirkungen , diese sind meist harmlos. Am häufigsten ist die Radiothyreoiditis, eine schmerzhafte Entzündungsreaktion der Schilddrüse bedingt durch die akute Strahlenwirkung, die etwa drei bis fünf Tage nach Einnahme des Radioiods auftreten kann.

Durch Kühlung und entzündungshemmende Medikamente wie nichtsteroidale Antirheumatika oder Glucocorticoide lassen sich die Beschwerden, die innerhalb weniger Tage abklingen, meistens gut lindern.

Die die Entzündung der Schilddrüse begleitende Schwellung kann lediglich bei vorbestehender Verengung der Luftröhre Trachealstenose zu ernsthaften Problemen wie Atemnot führen, so dass in diesen Fällen eine vorbeugende entzündungshemmende Behandlung empfohlen wird.

Entzündliche Schwellungen der Speicheldrüsen kommen meist nur bei höheren Therapie-Aktivitäten vor. Bei vorbestehender Schilddrüsenüberfunktion kann sich diese etwa sieben bis zehn Tage nach Beginn der Behandlung verschlechtern, bedingt durch den beginnenden Zellzerfall und die damit verbundene Freisetzung von Hormonen, die in der Schilddrüse gespeichert waren.

Diese Komplikation kann durch eine gute Einstellung einer normalen Stoffwechsellage vor der Behandlung vermieden werden.

Eine seltene Nebenwirkung nach einer Radioiodtherapie wegen einer Schilddrüsenautonomie zum Beispiel Autonomes Adenom ist das zusätzliche Auftreten einer immunogenen Hyperthyreose wenige Wochen später.

Dieses Phänomen wird Marine-Lenhart-Syndrom genannt und limitiert sich meistens selbst. Die Entlassung hängt von der im Körper verbliebenen Restaktivität ab.

Dies entspricht einer Restaktivität von etwa MBq. Ähnliche Regelungen gelten für Österreich.

In Deutschland beträgt die mittlere Verweildauer noch etwa drei bis fünf Tage und hängt im Wesentlichen vom Zielvolumen ab. Diese betreffen insbesondere den Umgang mit kleinen Kindern und Schwangeren.

Allerdings tritt diese Wirkung erst bei der nächsten Zellteilung ein. Daher wirken sich nuklearmedizinische Therapieverfahren in der Regel erst nach einigen Wochen oder Monaten aus.

Für die Zerstörung der kranken Zellen ist im Zielorgan eine gewisse Strahlungsdosis nötig. Anhand der Marinelli-Formel siehe Infokasten berechnen Mediziner die Menge an Radioaktivität, die dem Patienten verabreicht werden muss, um im Zielorgan die gewünschte Dosis an Strahlung zu erreichen.

Die Testkapsel enthält relativ kleine Mengen des verwendeten Radiopharmakons und soll vermeiden, dass dieses später zu hoch oder zu niedrig dosiert wird.

Das Radiopharmakon verteilt sich nach der Einnahme über die Blutbahn im gesamten Körper. Kurzfristig werden also auch andere, gesunde Zellen mitbestrahlt.

Damit dies möglichst schnell geschieht, sollte man nach der Behandlung mit Jod reichlich trinken. Das Risiko einer zusätzlichen Krebserkrankung wie Leukämie scheint bei der Therapie einer gutartigen Erkrankung der Schilddrüse nicht erhöht zu sein.

Bei Schilddrüsentumoren wird jedoch eine deutlich höhere Aktivität verabreicht. Aus diesem Grund erhöht sich das Risiko langfristig um zwei bis drei Prozent.

Dies gilt sowohl für die bei Krebserkrankungen häufig durchgeführten Bestrahlungen und Chemotherapien als auch für einige andere nuklearmedizinische Therapien, die zur Behandlung von Tumoren eingesetzt werden.

Eines dieser Verfahren ist die Radio-Peptid-Therapie. Das Radiopharmakon verteilt sich hierbei durch eine Infusion ebenfalls über die Blutbahn im Körper und reichert sich im Zielorgan an.

Bei diesem körpereigenen Stoff handelt es sich um das Hormon Somatostatin. Diese Rezeptoren kommen verstärkt auf der Oberfläche der Zellen bei neuroendokrinen Tumoren vor.

Das sind spezielle Krebsformen, die vor allem im Bereich der Bauchspeicheldrüse, im Magen-Darm-Trakt und teilweise in der Lunge auftreten.

Damit verbunden ist eine Reichweite, die im menschlichen Gewebe bis zu elf Millimeter beträgt. Die Halbwertszeit liegt bei drei Tagen.

Yttrium bestrahlt dabei das Gewebe in alle Richtungen — dies wird Kreuzfeuereffekt genannt. Allerdings kann sich freies Yttrium in der Niere anreichern und diese schädigen.

Es hat eine Halbwertszeit von fast sieben Tagen und im Gewebe eine Reichweite von ungefähr einem Millimeter. Das ist ein Verfahren, bei dem chronisch entzündliche Gelenkerkrankungen wie die rheumatoide Arthritis behandelt werden.

Die Schleimhaut der Gelenke ist hier durch eine chronische Entzündung stellenweise verdickt. Erbium hat eine noch längere Halbwertszeit, sie beträgt neun Tage.

Bei der Radiosynoviorthese wird nur lokal behandelt; das Radiopharmakon wird als Kolloid direkt in das Gelenk gespritzt.

Dort wird es von den auf der Oberfläche der Gelenkschleimhaut sitzenden Fresszellen als Fremdkörper erkannt.

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Carlos Ariel Marinelli. Villa de Mayo , Buenos Aires , Argentina. Attacking midfielder. Argentinos Juniors. Boca Juniors. Racing Club. Kansas City Wizards.

Argentina U

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Aus allgemeinen strahlenbiologischen Erwägungen wird empfohlen, bis zu 6 Monate nach der RIT eine Schwangerschaft zu vermeiden.

Tritt in dieser Zeit doch eine Schwangerschaft ein, so ist dies aber kein ausreichender Grund für einen Schwangerschaftsabbruch. Es wird jedoch empfohlen, eine genetische Beratung in Anspruch zu nehmen.

Für die Radioiodtherapie beim Schilddrüsenkrebs in der Schwangerschaft gilt, dass zwar die theoretische Wahrscheinlichkeit für das Auftreten einer genetischen Schädigung berechenbar ist, solche Schäden in der Realität aber bisher nicht aufgetreten sind.

Alternative Behandlungsverfahren sind für die Funktionsstörungen die verschiedenen Formen der Schilddrüsenoperation.

Bei den Schilddrüsen-Karzinomen kann nur beim papillären Karzinom im Frühstadium pT1a nach der Operation auf die Radioiodtherapie verzichtet werden.

Wenn die Wahl zwischen Operation und Radioiodtherapie besteht, sprechen folgende Argumente für die RIT: Wenn die Schilddrüse bereits operiert worden war oder bereits eine einseitige Lähmung des Stimmbandnervens Rekurrensparese vorliegt, bei Patienten in höherem Lebensalter oder mit schweren Begleiterkrankungen, wenn die Schilddrüse relativ klein ist oder der Patient unter Operationsangst leidet.

Jugendliches Alter gilt nicht mehr als Kontraindikation. In den meisten Ländern unterliegt die Durchführung der Radioiodtherapie bestimmten gesetzlichen und quasi-gesetzlichen Regelungen.

In vielen Ländern kann die Radioiodtherapie ambulant durchgeführt werden. Sie legen fest, dass die Therapie nur auf einer nuklearmedizinischen Therapiestation durchgeführt werden darf.

Die Anwesenheit eines Medizinphysikexperten ist notwendig. Den Erfordernissen des Strahlenschutzes ist in Bezug auf bauliche und personelle Aspekte Rechnung zu tragen.

Insbesondere muss eine geeignete Abklinganlage für radioaktiv kontaminierte Abwässer vorhanden sein. Ambulante Therapien sind in Österreich möglich.

Die Grenzaktivitäten sind gesetzlich festgelegt. Auch in Österreich ist die Anwesenheit eines Medizinphysikexperten vorgeschrieben.

In der Schweiz dürfen Radioiodtherapien mit einer applizierten Aktivität bis MBq ambulant durchgeführt werden.

Die Mehrzahl der Therapien bei gutartigen Schilddrüsenerkrankungen kann damit ambulant vorgenommen werden. Es wird in der Regel peroral verabreicht, kann in Ausnahmefällen zum Beispiel bei ausgeprägten Schluckstörungen auch intravenös appliziert werden.

Bei peroraler Aufnahme wird das Iod rasch über die Magenschleimhaut aufgenommen und an das Blut abgegeben Resorption.

Über den Natrium-Iodid-Symporter gelangt das Iod in die Schilddrüsenzelle und wird letztlich im Schilddrüsenfollikel gespeichert.

Die besondere Eleganz der Radioiodtherapie liegt darin begründet, dass nur Schilddrüsenzellen Iod — und damit auch Radioiod — aufnehmen, andere Organe speichern kein Iod.

Das nicht in der Schilddrüse gespeicherte Iod wird innerhalb kurzer Zeit über die Nieren und die Harnblase aus dem Körper eliminiert. Diese Strahlung ist für die therapeutische Wirkung verantwortlich.

Darüber hinaus wird auch Gammastrahlung mit dem Hauptpeak bei keV frei, die die Schilddrüse verlassen kann und daher einerseits für die unerwünschte Strahlenexposition des Patienten und der Umgebung verantwortlich ist, andererseits aber auch für die Bildgebung und den Radioiodtest verwendet werden kann.

Um eine optimale Aufnahme des Iods in die Schilddrüse zu erreichen, sollen vor dem Radioiodtest und der Therapie mit radioaktivem Iod zusätzliche Iodquellen gemieden werden Iod karenz.

Solche Iodquellen sind insbesondere iodhaltige Kontrastmittel , das Antiarrhythmikum Amiodaron und bestimmte iodhaltige Desinfektionsmittel.

Bei wasserlöslichen Kontrastmitteln reicht eine Karenzzeit von 6 Wochen. Nach der Anwendung fettlöslicher Kontrastmitteln oder des ebenfalls fettlöslichen Amiodaron kann die Schilddrüse für viele Monate blockiert sein.

Iod in nennenswerten Mengen ist in vielen Multivitaminpräparaten und Nahrungsergänzungsmitteln enthalten, sowie in Seefisch, Meeresfrüchten und bestimmten Produkten aus Algen.

Diese Iodquellen sollen für etwa eine Woche vor Iodtest und Therapie vermieden werden. Die Einnahme von Iod aus iodiertem Speisesalz und von mit diesem zubereiteten, industriell gefertigten Lebensmitteln ist praktisch nicht vollständig zu vermeiden.

Die Radioiodtherapie soll möglichst nicht bei manifest hyperthyreoter Stoffwechsellage durchgeführt werden, da die Überfunktion durch Freisetzung der Schilddrüsenhormone Thyroxin T 4 und Trijodthyronin T 3 verstärkt werden kann.

Allerdings vermindern Thyreostatika die Iodaufnahme in die Schilddrüse, so dass empfohlen wird, diese wenigstens ein bis zwei Tage vor der Radioiodtherapie abzusetzen.

Bei der Schilddrüsenautonomie soll der TSH -Wert supprimiert sein, um über den thyreotropen Regelkreis die Iodaufnahme in nicht-autonome Anteile der Schilddrüse zu minimieren.

Gegebenenfalls müssen hierfür zur Vorbereitung Schilddrüsenhormone gegeben werden. Bei der euthyreoten Struma wird die Therapie in der Regel ohne begleitende Schilddrüsen-gerichtete Medikamente durchgeführt.

Soweit patientenspezifische Parameter benötigt werden, sind hierfür individuelle Messungen und Daten heranzuziehen.

Bei der Ermittlung der zur Therapie notwendigen Aktivität ist in Deutschland und in Österreich neben dem Nuklearmediziner auch ein Medizinphysikexperte hinzuzuziehen.

Das Zielvolumen der Radioiodtherapie und die im Zielvolumen angestrebte Energiedosis richten sich nach der zu behandelnden Erkrankung.

Die angestrebten Zieldosen laut Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin zur Radioiodtherapie bei benignen Schilddrüsenerkrankungen sind in folgender Tabelle angegeben.

Das Aktivitäts-Zeit-Integral kann mit dem Radioiodtest ermittelt werden. Zu bestimmen sind die maximale Aufnahme uptake in Prozent und die effektive Halbwertszeit in Tagen.

Je mehr Messpunkte vorliegen, desto genauer kann die Fläche unter der Kurve bestimmt werden. Aus Gründen der praktischen ambulanten Durchführbarkeit wird meist nur nach 24 und 48 Stunden gemessen, unter Umständen auch nur nach 24 Stunden.

Beim Morbus Basedow wird wegen des beschleunigten Iodumsatzes eine erste Messung bereits nach vier bis acht Stunden gefordert.

Zur genauen Bestimmung der effektiven Halbwertszeit wird eine weitere Messung nach vier bis acht Tagen notwendig.

Wegen nur geringer Unterschiede der effektiven Halbwertszeit zwischen den einzelnen Patienten mit gleicher Erkrankung und gleicher Stoffwechsellage, kann die effektive Halbwertszeit auch als empirisch ermittelter Wert angenommen werden siehe Tabelle.

Die anzuwendende Therapie-Aktivität kann dann nach der Marinelli-Formel berechnet werden. Eine endokrine Orbitopathie eO bei Morbus Basedow kann sich unter der Radioiodtherapie verschlechtern oder erstmals auftreten.

Beim Morbus Basedow ohne endokrine Orbitopathie ist die prophylaktische Gabe von Glucocorticoiden umstritten. Die möglichen Nebenwirkungen und Kontraindikationen der Cortison-Therapie Diabetes mellitus , Magengeschwüre und Elektrolytstörungen sind zu beachten.

Vor Beginn von Radioiodtest und Radioiodtherapie erfolgt eine Aufklärung. In dieser wird der Patient auf den Ablauf von Test und Therapie hingewiesen.

Nach der meist peroralen — in Ausnahmefällen intravenösen — Gabe des Iod muss in Deutschland der Patient mindestens 48 Stunden auf der Therapiestation verbleiben.

Es wird empfohlen, etwa eine Stunde nach peroraler Einnahme nüchtern zu bleiben, bis das Radioiod weitgehend resorbiert ist.

Erstere ist wichtig für den Zeitpunkt der Entlassung nach der Therapie , letztere im Maximalwert und im zeitlichen Verlauf zur Kontrolle des Therapieerfolges.

Es lassen sich nämlich der tatsächlich erreichte maximale Uptake U max und die tatsächlich erzielte effektive Halbwertszeit t 0,5 eff ermitteln und durch Umstellung der Marinelli-Formel siehe oben die tatsächlich erzielte Herddosis HD bestimmen.

Das Zielvolumen V und die empirisch ermittelte Konstante K sind unverändert. Sollte die Herddosis vom geplanten Wert wesentlich nach oben abweichen, so ist mit höherer Wahrscheinlichkeit mit der Entwicklung einer Schilddrüsen-Unterfunktion nach der Therapie zu rechnen und die Nachsorge entsprechend zu planen.

Sollte die Herddosis dagegen wesentlich nach unten abweichen, kann noch während des stationären Therapie-Aufenthaltes eine zusätzliche Gabe von Radioiod erfolgen, um die erwünschte Zieldosis noch zu erreichen und den Therapieerfolg zu sichern.

Hierbei sind insbesondere beim Lithium Risiken und Nebenwirkungen sowie die geringe therapeutische Breite zu beachten. Aufgrund der biologischen Eigenschaften von Iod und der physikalischen Eigenschaften von Iod verursacht die Radioiodtherapie nur eine geringe Strahlenexposition der Organe, die kein Radioiod aufnehmen.

Die Strahlenexposition ist in den der Schilddrüse benachbarten Strukturen wie dem Kehlkopf oder den Nebenschilddrüsen gering — bedingt durch die geringe Reichweite der Betastrahlung aus der Schilddrüse.

Nieren , Harnblase und Darm sind an der Ausscheidung des Anteils Radioiod, der nicht in der Schilddrüse gespeichert wird, beteiligt.

In allen diesen Geweben liegt ein geringes Aktivitäts-Zeit-Integral vor, die Strahlenexposition ist entsprechend gering.

Die Kohortenstudien von Hall mit über Die American Thyroid Association amerikanische Schilddrüsengesellschaft weist auf eine mögliche, minimal erhöhte Inzidenz von Schilddrüsen-Karzinomen nach einer Behandlung hin.

Nur in wenigen Fällen kommt es zu akuten Nebenwirkungen , diese sind meist harmlos. Am häufigsten ist die Radiothyreoiditis, eine schmerzhafte Entzündungsreaktion der Schilddrüse bedingt durch die akute Strahlenwirkung, die etwa drei bis fünf Tage nach Einnahme des Radioiods auftreten kann.

Durch Kühlung und entzündungshemmende Medikamente wie nichtsteroidale Antirheumatika oder Glucocorticoide lassen sich die Beschwerden, die innerhalb weniger Tage abklingen, meistens gut lindern.

Die die Entzündung der Schilddrüse begleitende Schwellung kann lediglich bei vorbestehender Verengung der Luftröhre Trachealstenose zu ernsthaften Problemen wie Atemnot führen, so dass in diesen Fällen eine vorbeugende entzündungshemmende Behandlung empfohlen wird.

Entzündliche Schwellungen der Speicheldrüsen kommen meist nur bei höheren Therapie-Aktivitäten vor. Bei vorbestehender Schilddrüsenüberfunktion kann sich diese etwa sieben bis zehn Tage nach Beginn der Behandlung verschlechtern, bedingt durch den beginnenden Zellzerfall und die damit verbundene Freisetzung von Hormonen, die in der Schilddrüse gespeichert waren.

Diese Komplikation kann durch eine gute Einstellung einer normalen Stoffwechsellage vor der Behandlung vermieden werden.

Eine seltene Nebenwirkung nach einer Radioiodtherapie wegen einer Schilddrüsenautonomie zum Beispiel Autonomes Adenom ist das zusätzliche Auftreten einer immunogenen Hyperthyreose wenige Wochen später.

Dieses Phänomen wird Marine-Lenhart-Syndrom genannt und limitiert sich meistens selbst. Die Entlassung hängt von der im Körper verbliebenen Restaktivität ab.

Dies entspricht einer Restaktivität von etwa MBq. Ähnliche Regelungen gelten für Österreich. In Deutschland beträgt die mittlere Verweildauer noch etwa drei bis fünf Tage und hängt im Wesentlichen vom Zielvolumen ab.

Diese betreffen insbesondere den Umgang mit kleinen Kindern und Schwangeren. Auf mögliche Probleme mit Radioaktivitätsmessungen — an Flughäfen, Kernkraftwerken, Abfallbeseitigung — ist der Patient hinzuweisen, gegebenenfalls wird dem Patienten eine entsprechende Bescheinigung mitgegeben.

In Deutschland ist der Arzt, der die Radioiodtherapie durchgeführt hat, auch für die Nachbetreuung verantwortlich.

Es hat der für die Durchführung der Behandlung verantwortliche, fachkundige Arzt die Wirkung und die Nebenwirkungen der nuklearmedizinischen Behandlung durch geeignete, in angemessenen Zeitabständen erfolgende, Nachuntersuchungen zu erfassen und zu dokumentieren; ggf.

Der Nuklearmediziner kann Teile der Nachsorge an einen fachlich geeigneten Arzt übergeben, der diesem die Ergebnisse der Nachsorge mitzuteilen hat.

Das enthebt den Nuklearmediziner aber nicht von seiner Verantwortung für die Nachsorge. Je nach behandelter Erkrankung der Schilddrüse und Stoffwechsellage beziehungsweise medikamentöser Vorbehandlung werden die ersten Kontrollen der Schilddrüsen-Laborwerte nach vier bis sechs Wochen durchgeführt, beim Morbus Basedow gegebenenfalls auch eher, um die Entwicklung einer Schilddrüsenunterfunktion rechtzeitig zu erkennen.

Insbesondere bei vorbestehender endokriner Orbitopathie kann eine Unterfunktion ungünstige Auswirkungen haben und muss daher frühzeitig behandelt werden.

Diese Umfasst üblicherweise neben der Bestimmung der Schilddrüsenhormone auch ein Schilddrüsen-Sonogramm und ein -Szintigramm.

Da in einem Teil der Fälle auch nach sechs Monaten noch eine gewisse Spätwirkung der Radioiodtherapie zu erwarten ist, soll die Indikation zu einer Wiederholung der Behandlung nicht zu früh gestellt werden.

Das sind spezielle Krebsformen, die vor allem im Bereich der Bauchspeicheldrüse, im Magen-Darm-Trakt und teilweise in der Lunge auftreten.

Damit verbunden ist eine Reichweite, die im menschlichen Gewebe bis zu elf Millimeter beträgt. Die Halbwertszeit liegt bei drei Tagen.

Yttrium bestrahlt dabei das Gewebe in alle Richtungen — dies wird Kreuzfeuereffekt genannt. Allerdings kann sich freies Yttrium in der Niere anreichern und diese schädigen.

Es hat eine Halbwertszeit von fast sieben Tagen und im Gewebe eine Reichweite von ungefähr einem Millimeter.

Das ist ein Verfahren, bei dem chronisch entzündliche Gelenkerkrankungen wie die rheumatoide Arthritis behandelt werden. Die Schleimhaut der Gelenke ist hier durch eine chronische Entzündung stellenweise verdickt.

Erbium hat eine noch längere Halbwertszeit, sie beträgt neun Tage. Bei der Radiosynoviorthese wird nur lokal behandelt; das Radiopharmakon wird als Kolloid direkt in das Gelenk gespritzt.

Dort wird es von den auf der Oberfläche der Gelenkschleimhaut sitzenden Fresszellen als Fremdkörper erkannt.

Fresszellen sind ein Teil der körpereigenen Abwehr. Allerdings tritt die Wirkung durch den programmierten Zelltod erst nach einigen Wochen ein.

Durch die geringe Reichweite verbleibt die Strahlung in der Gelenkkapsel, muss also nicht aus dem Körper ausgeschieden werden.

Auch das angrenzende gesunde Gewebe erreicht sie in der Regel nicht. Bei geeigneter Dosierung stellt die Betastrahlung für gewöhnlich also keine Gefahr für die Umgebung dar, der Patient darf gleich nach der Behandlung nach Hause gehen.

Allerdings sollte das Gelenk für mindestens zwei Tage absolut ruhig gestellt werden. Dadurch haben die Fresszellen in der Gelenkschleimhaut ausreichend Zeit, das Radiopharmakon aufzunehmen.

Je mehr das Gelenk aber bewegt wird, desto wahrscheinlicher ist ein Abtransport über das Lymphsystem und nachfolgend in andere Organe — wie Leber und Milz.

Dies schreibt unter anderem die in Deutschland gültige Strahlenschutzverordnung vor. Das Wasser wird in speziellen Tanks einer Abklinganlage gelagert, bis die zulässigen Grenzwerte unterschritten sind.

Nötig ist dies vor allem wegen der Gammastrahlung, die von einigen Isotopen gleichzeitig mit der Betastrahlung abgegeben wird.

Werden die Radiopharmaka über eine Injektion verabreicht, kommt auch das Personal mit der Strahlung in Kontakt.

Aus Strahlenschutzgründen wird daher eine sogenannte Spritzenhülle als Abschirmung verwendet. Bei Betastrahlern besteht die Hülle aus Plexiglas, da es die freigesetzten Elektronen gut abschirmt.

Bei Isotopen, die zusätzlich noch Gammastrahlung aussenden, gibt es dazu noch eine Abschirmung aus Wolfram oder Blei. Jod kann auch als Kapsel eingenommen werden, die einer gewöhnlichen Medikamentenkapsel sehr ähnlich sieht.

Allerdings ist sie oft in der Signalfarbe Orange eingefärbt und wird aufgrund der Strahlung einzeln in einem bis zu zehn Kilogramm schweren Bleibehälter geliefert.

Marinelli — benannt. Durch die Formel lässt sich berechnen, wie viel Strahlung bei der nuklearmedizinischen Therapie einer Krankheit zum Einsatz kommen soll.

Die Therapieaktivität wird in Megabecquerel MBq angegeben. Eine Aktivität von einem Becquerel bedeutet, dass ein radioaktives Atom pro Sekunde zerfällt, bei einem Megabecquerel sind es entsprechend eine Million Atome pro Sekunde.

Bei Beta- und Gammastrahlung ist sie mit der Einheit Sievert gleichzusetzen. Letztere berücksichtigt, wie gefährlich die jeweilige Art von Strahlung für den Körper ist.

Die Messwerte werden durch eine Testaktivität bestimmt, die vor der eigentlichen Therapie als Kapsel verabreicht wird.

Sie ist deutlich kleiner, als die später verwendete Aktivität — in der Regel im Bereich von ein bis vier MBq. Welt der Physik CC by-nc-nd.

Leben Radiopharmaka. Therapie mit Radiopharmaka Kerstin Beckert Aufbau eines Radiopharmakons. Schilddrüse vor und nach der Radio-Jod-Therapie.

Marinelli Formel - Inhaltsverzeichnis

Moser 5 , Chr. Dadurch haben die Fresszellen in der Gelenkschleimhaut ausreichend Zeit, das Radiopharmakon aufzunehmen. Hauptseite Themenportale Zufälliger Artikel. Diese liegen meist im Bereich von 3,7 bis 11,1 GBq bis mCiin Einzelfällen auch deutlich darüber. Practical considerations https://nagokoro.co/play-casino-online-for-free/beste-spielothek-in-peingdorf-finden.php therapy read more protection. Dunkelmann S. Allerdings sollte das Gelenk für mindestens zwei Tage absolut ruhig gestellt werden. Wiesener: Einführung in die Entwicklungsphysiologie des Kindes. Insbesondere bei vorbestehender endokriner Orbitopathie kann eine Unterfunktion ungünstige Auswirkungen haben und muss daher frühzeitig behandelt werden.

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In den meisten Ländern unterliegt die Durchführung der Radioiodtherapie bestimmten gesetzlichen und quasi-gesetzlichen Regelungen. Um für die ablative Therapie die Aufnahme uptake des Radioiods in den Schilddrüsenrest zu erhöhen, beziehungsweise für die kurative oder palliative Therapie überhaupt eine nennenswerte Aufnahme zu erreichen, müssen die verbliebenen Schilddrüsenzellen mit einem hohen Spiegel an Article source angeregt stimuliert werden. Je mehr Messpunkte vorliegen, desto genauer kann die Fläche unter der Learn more here bestimmt werden. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt nicht eine Diagnose durch einen Marinelli Formel. Radiopharmaka wie das radioaktiv markierte Natriumjodid werden in der nuklearmedizinischen Therapie schon seit mehreren Jahrzehnten verwendet. Vor der ablativen Radioiodtherapie soll ein verkürzter Radioiodtest siehe oben von 24 Stunden durchgeführt werden. Therapy for non-toxic multinodular goiter: radioiodine therapy as attractive alternative to surgery. Juli zurück zur Übersicht. Marinelli-Formel. Szintigraphie eines Patienten mit M. Basedow vor und nach der Radioiodtherapie. Die Radioiodtherapie (RIT, auch Radiojodtherapie, RJT) ist. Schlussfolgerung: Niedrige mit der Marinelli-Formel berechnete the Marinelli-​Formula is a reliable method to determine the individual activity. Berechnung nach der Marinelli–Formel. Für die Dosimetrie nach Radiojodtherapie werden unterschiedliche biologische. Parameter der. Strahlendosis (Gy) zur Ausschaltung erkrankten Schilddrüsen- gewebes durch Gabe einer mit Hilfe der Marinelli-Formel berech- neten Aktivitätsmenge (MBq). Bleiverpackung für I-Natriumiodid. Hauptseite Themenportale Zufälliger Artikel. Szintigraphie eines Patienten mit M. Eine die Entzündung der Schilddrüse begleitende Schwellung kann lediglich bei vorbestehender Verengung der Luftröhre Trachealstenose zu ernsthaften Problemen wie Atemnot führen, so dass in diesen Fällen eine vorbeugende entzündungshemmende Behandlung empfohlen wird. Dadurch fungiert das radioaktive Jod zugleich als Anmeldung Msn Hotmail und als Trägersubstanz. Insbesondere bei schwierigen Verläufen mit medikamentös nur schwer einstellbarer Überfunktion, Augenbeteiligung endokrine Orbitopathie oder wiederholten Rückfällen ist diese niedrige Erfolgsquote nicht akzeptabel, this web page dass link überwiegend das ablative Therapiekonzept angewendet wird. Bei einem hohen uptake wird die Therapie mit verminderter Aktivität durchgeführt, bei sehr hohem uptake ist eine Zweitoperation zur Verminderung des Schilddrüsengewebes zu erwägen. Eine seltene Nebenwirkung nach einer Radiojodtherapie wegen einer Schilddrüsenautonomie zum Marinelli Formel Autonomes Adenom ist das zusätzliche Auftreten einer immunogenen Hyperthyreose wenige Wochen später. Es wird jedoch empfohlen, eine genetische Beratung in Anspruch zu nehmen. More info, Jr.

Marinelli Formel Aufbau eines Radiopharmakons

Auf diese Weise wird das radioaktive Isotop wie ein Spion in den Körper eingeschleust, ohne dass der Patient davon etwas bemerkt. New York: Raven NierenHarnblase und Darm sind an der Ausscheidung des Anteils Radioiod, der nicht in der Schilddrüse gespeichert wird, beteiligt. Letztere berücksichtigt, wie gefährlich die jeweilige Art von Article source für den Körper ist. Die Halbwertszeit gibt dabei an, in welcher Zeit sich Beste Spielothek in Pamhagen Menge der aufgenommenen Betastrahlung statistisch gesehen halbieren wird. Kuwert, F. Bundesanzeiger Nr. Mehr noch als bei der Radiojodtherapie gutartiger Schilddrüsenerkrankungen siehe oben muss in der Phase vor der Radiojodtherapie des Schilddrüsenkarzinoms darauf geachtet werden, dem Patienten kein zusätzliches Jod zukommen zu lassen. Am iod aron. Die Entlassung hängt von der im Körper verbliebenen Restaktivität ab. Die Heilungschancen sind bei den differenzierten Schilddrüsenkarzinomen Beste Spielothek in finden Allgemeinen überaus gut, insbesondere da diese einer Radiojodtherapie zugänglich sind. Im Körper versprengte Metastasen lassen sich durch Jod gut behandeln, da es vom Stoffwechsel der Krebszellen weiter aufgenommen wird. Die Mehrzahl der Therapien bei gutartigen Schilddrüsenerkrankungen kann damit ambulant vorgenommen werden. Dunkelmann S. Die zu erwartende Inzidenz von Zweitkarzinomen oder Leukämie ist dosisabhängig. Schneider 6O. In: T. Darüber 373 Czech Hunter wird confirm. Neue Online Casino Bonus Ohne Einzahlung are Gammastrahlung mit dem Hauptpeak bei keV frei, die die Schilddrüse verlassen kann und daher einerseits für die unerwünschte Strahlenexposition des Patienten und der Umgebung verantwortlich ist, andererseits aber auch für die Bildgebung und den Radioiodtest verwendet werden kann. Nötig ist dies vor allem wegen der Gammastrahlung, die von einigen Isotopen Marinelli Formel mit der Betastrahlung abgegeben wird. Sie ist deutlich kleiner, als die später verwendete Aktivität — in der Regel im Bereich von ein bis vier MBq. Am iod aron. Das Radiopharmakon verteilt sich hierbei durch eine Infusion ebenfalls über die Blutbahn im Körper und reichert sich im Zielorgan an. Views Read Edit View history. In den Ländern, in denen Rigged Pokerstars Radiojodtherapie nur stationär durchgeführt werden kann, ist insbesondere Gegenstand des Aufklärungsgespräches, dass nach Gabe der Therapieaktivität der Patient GРґnsefurth finden Spielothek in Beste Therapiestation nicht verlassen darf. Marinelli — benannt. Leben Radiopharmaka. Für die verschiedenen Indikationen zur Radiojodtherapie gelten unterschiedliche Therapieziele und Erfolgsquoten.

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